Prayerspace

von / Dienstag, 29 Mai 2018 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

Unsere Paisler Ludwig und Moritz haben vom 14. bis 18. Mai für die Schüler und Schülerinnen der Realschule in Cochem ein Projekt namens Prayerspaces vorbereitet. Der nachfolgende Artikel stammt von der Website der Schule!

 

 

 

  • „Ich dachte immer, es wäre langweilig, doch es war genau das Gegenteil.“ Das war das Statement eines Schülers, als er den „Prayerspace“ verließ. „Prayerspace“ heißt übersetzt „Gebetsraum“ – Ein solcher war in der Woche vom 14.-18. Mai für die Schüler der Realschule Plus in Cochem geöffnet. Bei dieser Initiative der Schüler SMD handelt es sich um ein Klassenzimmer, welches für eine Woche in einen kreativen und modernen Gebetsraum umgestaltet wurde.

Während das Projekt seine Wurzeln im christlichen Gebet hat, ist es gleichzeitig inklusiv und gastfreundschaftlich für Schüler aller kulturellen und religiösen Hintergründe. Es bietet dabei die Möglichkeit, in einem Schutzraum über das eigene Leben, seine Beziehungen zu anderen Menschen und zu Gott nachzudenken.

An sieben verschiedenen Stationen konnten die Schüler dort Gebet und Spiritualität auf eine erlebnisorientierte und für viele neue Weise entdecken. So gab es unter anderem die Möglichkeit einen Brief an Gott zu schreiben, an einer Weltkarte Gebete für Menschen in anderen Ländern zu formulieren und seine auf Zettel geschrieben Sorgen und Nöte in eine Mauer zu stecken. Der Favorit vieler Schüler war jedoch die Brausetablettenstation. Hierbei konnten die Schüler sich und anderen vergeben: um den Prozess des Loslassens zu verbildlichen, konnte man in eine große Vase eine Brausetablette werfen und dabei zusehen, wie sich diese auflöst. Das war für viele nicht nur spannend, sondern auch erleichternd, „weil man dort alles loswurde“, so der Kommentar eines Schülers.

Gestaltet und betreut wurde der Raum von zwei FSJ-lern der evangelischen Kirchengemeinde in Cochem, die auch das Jahr über in der Realschule plus Cochem tätig sind.

Generell stieß der Gebetsraum auf positive Resonanz bei Lehrern und Schülern. Viele Jugendliche empfanden das Erlebnis als befreiend und beruhigend oder fühlten sich danach schlichtweg besser – manche nahmen sich durch den Besuch sogar vor, ihr Leben in Zukunft positiver zu gestalten. Ein Schüler fasste den Vorsatz: „Ich werde öfters zu Gott beten“. Wiederkehrend war auch der Wunsch der Teilnehmer, dieses Projekt häufiger besuchen zu können.

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