„Canyoning, Gebet und 1.000 Mücken“

von / Montag, 01 September 2014 / Veröffentlicht inAllgemein

youcomFreizeit Korsika 26.07.-08.08.2014

Am ersten Donnerstag der Korsika-Freizeit hatten wir als besonderes Vorhaben Canyoning auf dem Programm. Canyoning ist eine Sportart, bei der man im Wasser herumklettert, von Felsen springt und gefährliche Schluchten runterrutscht – in der Galerie der Homepage sind einige Bilder davon zu sehen; schaut mal rein, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Das Außergewöhnliche daran ist: man muss seinem eigenen Körper voll vertrauen. Dieser Tag war jedenfalls einer meiner schönsten Tage während der Freizeit!

Auf Korsika hat mir außerdem die Landschaft gut gefallen, Meer und Strand, Berge und auch immer wieder Kühe am Straßenrand. Die regelmäßigen Workshops nachmittags fand ich großartig. Manchmal konnte man sich gar nicht richtig entscheiden, was man machen soll, weil es einfach so viele tolle Angebote gab. Auch Lobpreis und Andachten abends waren immer ein schönes Erlebnis.

Als Gruppe hatten wir die ganze Zeit über eine richtig schöne Gemeinschaft. Auch bei den Mitarbeitern hat man richtig gemerkt, wie gut die sich verstanden und wie sie sich gegenseitig ergänzt haben. Alle hatten sehr viel Spaß und haben viel gelacht.

An einem Morgen hatten wir „Gebet“ als Thema. Nachmittags hatten wir zu dieser Themen-Einheit passend dann noch einen Workshop – mein Lieblingsworkshop! Mit dem Workshop-Leiter besprachen wir, wie man ans Beten praktisch rangehen und was man alles reinpacken kann, z.B. das ‚Danken‘. Zuerst haben wir dann einen der Punkte besprochen; dann haben wir es in der kleinen Workshop-Gruppe ausprobiert. Dadurch, dass der Leiter auch von seinen eigenen Bet-Erfahrungen erzählt hat, ist mir erst so richtig bewusst geworden, wie wichtig Beten für uns Christen ist.

Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit auf Korsika, mit den anderen Teilnehmern und mit Gott. Ihn habe ich durch die Freizeit noch besser kennengelernt!  Und deshalb nehme ich auch Gott in meinem Herzen mit nach Hause in meinen Alltag hinein. Die Lust, Gott noch mehr kennen lernen zu wollen und die Liebe, die er uns schenkt, ist auch in mir. Außerdem nehme ich auch noch viele neue, intensive Freundschaften mit nach Hause. Und noch „tausende“ Mückenstiche – die sieht man immer noch! All das wird mit von Korsika in Erinnerung bleiben.

Zum Schluss möchte noch allen Leuten danken, die die Freizeit ermöglicht haben. Den Mitarbeitern, die sich extra für uns Jugendliche Urlaub genommen haben, damit wir zwei unvergessliche Wochen auf Korsika haben. Danke an Euch allen Und Danke auch ans Küchenteam. Renate, eins wollte ich dir schon immer mal sagen: „Das Essen war der Mega- Hammer!“

(Lisa Loosen)

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