Ein Zuhause für die Jugend – Einweihung 14.12.2013

Ein “Zuhause für die Jugend“ – und im Zentrum: das „SonRise“

Von einem Zuhause für die Jugend träumen wir schon länger. Isi hat das vorhin angesprochen. Dass wir von einer Jugendgemeinde zu träumen begannen und einem Zuhause für diese, begann im Jahr 2006. Wir träumen von einem Zuhause, in dem sich unsere Vision würde erfüllen können. Isi hat uns diese Vision gerade in Erinnerung gerufen: „Die Vision sind junge Menschen mit Leidenschaft, die Gemeinschaft um Jesus haben und durch die ER strahlt.“

Und genau solche junge Menschen mit Leidenschaft haben sich damals auf die Suche nach eigenen Räumen gemacht und haben über die Jahre hinweg auf dem Weg dahin einiges erlebt:

Eine der Ideen war die Nutzung von Räumlichkeiten im Bahnhof Cochem …

Würden Politiker vermitteln können?

Würden wir den Bundespräsidenten auf unserer Seite haben? Und die oberste Kirchenleitung des Rheinlandes und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)?

Immer wieder ist es uns gelungen, lokale und überregionale Spender an den Start zu bringen:

Dazu sehr viel eigene, harte Arbeit und neue Ideen, an Geld zu kommen für unseren Traum (Kachelaktion):

Wir haben erwogen, ein altes Farbengroßlager umzubauen …

Und dann kam noch der Verkauf des alten Gemeindezentrums in Brauheck dazu und die Überlegungen der Gesamtgemeinde, wie es weitergehen soll. Und dann schließlich die Entscheidung: 
WIR WOLLEN DIE GANZE GEMEINDE ZUSAMMENHALTEN: youcom gehört zur Ev. Kirchengemeinde Cochem – und wir bauen unser Gemeindehaus um, damit sich alle Generationen darin wohlfühlen.

In der Folge haben wir uns gefragt: Was brauchen wir als youcom-Jugendgemeinde, damit wir uns dort wohlfühlen und unsere Freunde. Auf der Grundlage dieser Überlegungen wurden dann die Baupläne. Und dann haben wir angepackt, ausgeräumt, Tapeten entfernt, Wände entsorgt. Ja – Wände mussten fallen,

Und nun haben wir endlich unser „Zuhause für die Jugend“ mit dem „SonRise“-Raum im Zentrum. Und wir wünschen uns, dass unser Heartbeat, unsere ‚DNA‘ sich darin widerspiegeln.

Wir haben eine Eingangstür


- Hier unten: hinein in die Gesamtgemeinde, von der wir ein Teil sind…
Und eine Tür – die in unseren Bereich in der 1. Etage einlädt.
Dort kommst du in einen Flur
- In diesem Flur findest du die youcom-Farben – und an der Wand auch unsere fünf Grundwerte, also das, was unser Denken und Handeln bei youcombestimmen soll – wie gesagt: die DNA, die uns prägt. Wenn du im Flur links abbiegst, dann kommst du in unsere Küche.
- Hier kann man sich begegnen – etwas zu Essen machen. Mit der Provinzial-Stiftung Rheinland Pfalz haben wir die Idee einer Schülerküche entworfen, in der man zusammen etwas kochen kann. Viele von euch laufen mittags durch Cochem und kaufen mal hier was und mal da was, aber eigentlich nur was für ‚den schnellen Hunger zwischendurch‘. Wir haben den Traum – dass wir hier zusammen kochen und Essen können. Vielleicht finden wir Einzelhändler, die uns mal ´nen Salatkopf günstiger geben, oder einen Bäcker, der uns die Brote oder Teilchen vom Vortag günstig anbieten kann … Unsere Toiletten und Bäder siehst Du, wenn du den Gang weitergehst, und dann wieder links abbiegst. Auch die sind was hochwertiges, was besonderes. Auch hier wollen wir dir zeigen, dass du uns wichtig bist. Deshalb sind das keine verkalkten Schulklo´s oder Vereinshaus-Pissoirs – sondern richtig geniale Sanitärräume. Und wenn du Sport in der Schule hattest und dein Deo vergessen haben solltest – dann steht da eins für dich bereit – und auch Haar-Gel oder was du evtl. sonst noch so brauchst. Sogar ‚ne schöne Dusche haben wir eingebaut – für dich! Zum Ende des Flurs kommst du zum Herzstück unseres Zuhauses für die Jugend. Wir haben diesen Raum: „SonRise“ genannt.
- Dieser Raum spiegelt das Zentrum unserer Vision.
Wir träumen davon, dass sich hier sehr unterschiedliche jungen Menschen treffen und begegnen können.
Unsere Vision sagt: „Junge Menschen mit Leidenschaft, die Gemeinschaft um Jesus haben.“ Das große Lichterkreuz im „SonRise“ setzt hier einen klaren Akzent. Aber – wir wünschen uns, dass sich hier auch Menschen wohl fühlen, die noch keinen Kontakt zu Gott haben. Die ihn vielleicht bisher noch nie kennenlernen konnten – oder sich bewusst von ihm distanziert haben. Auch für sie will SonRise ein Zuhause sein. Und ich hoffe sehr, dass diesen Menschen hier bei uns Christen begegnen, mit denen sie über Glaubensfragen – aber auch über Zweifel oder Nicht-Glauben-Können reden können! Zuhause fühlen kann ich mich nur da, wo man mir auch das Gefühl gibt, willkommen zu sein, angenommen zu sein, und zwar so wie ich bin – und als der, der ich bin!

Klar werden wir auch Regeln brauchen, damit ein gutes Miteinander gelingen kann und damit diese Räume über die Jahre noch für viele Menschen ein Zuhause sein können.

Bleibt die spannende Frage: Wie werden wir diese Räume nun mit Leben füllen.


  • Auf jeden Fall startet im Januar wieder unsere HomeZone: Das Angebot am 2. Und 4. Samstag im Monat mit Worship, geistlichem Impuls und Kleingruppen für Leute, die in ihrem Glauben weiterkommen wollen.
  • Und danach ab 19:00 Uhr wird es dann immer auch wieder OpenHouse geben, zu dem du deine Freunde einladen kannst und wo wir gemeinsam Essen, Kickern und einfach gemeinsam `ne gute Zeit haben wollen.
  • Wir werden weiter Juggern – aber vielleicht ist auch mal wieder Zeit für ein BoysOnly oder GirlsOnly – das bleibt abzuwarten…
  • Auch die youcomAkademie wird hier bestimmt ihren Platz mit ihren Angeboten für euch haben.
  • Aber wir wollen nicht nur Angebote machen für uns selber als youcom-Angehörigen, sondern auch die Jugendliche, die hier ‚so vorbeikommen‘. Und da haben wir einen Traum, an dem wir in den nächsten Wochen und Monaten arbeiten werden, nämlich dass wir unsere Räume jeden Tag ein paar Stunden für solche ‚Vorbeikommer‘ öffnen können. Vielleicht als eine Art Schülercafé von 12:00-14:00 Uhr oder von 13:00-15:00 Uhr. Für Leute, die Freistunden haben oder den Bus verpasst haben. Oder die miteinander kochen wollen oder die Hausaufgaben gemeinsam zu bewältigen. 
Von youcom aus wollen wir in diesen Stunden Ansprechpartner anbieten und generell einfach einen Ort, an dem Du dich wohlfühlen kannst, wo dich keiner dizzt. Einen Ort, an dem Du, wenn es dir schlecht geht, Menschen findet, die Dir zuhören, Dich verstehen, Dich trösten, ermutigen, wieder aufbauen – die dir zur Seite stehen und für Dich da sind!


Wir wollen ein Zuhause anbieten, wenn du ein Zuhause brauchst.

Das Sprichwort sagt: - Home is where my heart is… (Heimat (mein Zuhause) ist da, wo mein Herz ist) Ich würde sagen: Zuhause ist da – wo man mich von Herzen aufnimmt und annimmt. Wir Christen erleben – dass Gott genau das tut: Er nimmt uns von Herzen an! Darum wollen wir dies auch für andere tun. Wir folgen der Einladung Gottes und sprechen unseren Freunden und Gästen – und vielleicht sogar einmal unseren Feinden – diese Einladung aus. Komm nach Hause. Fühl dich hier – wie Zuhause.
Als ein Symbol dafür haben wir euch bei der Einweihung am 14.12.2013 zwei Dinge gegeben:

1. Einen Schlüssel. Vielleicht machst du ihn an deinem Schlüsselbund fest – dann erinnert er dich daran: Es gibt da noch ein ‚zweites Zuhause‘ für Dich! Mit Schlüsseln können wir unsere Haustüren aufschließen –oder abschließen. Heißen wir nur unsere besten Freunde willkommen – oder auch Menschen, die wir nicht so gerne haben? Die vielleicht einen anderen Geschmack haben. Dieser kleine Schlüssel, soll eine Einladung für dich sein.
2. Und dann habt ihr alle auch noch einen kleinen Chip bekommen. Im SonRise haben wir eine Maschine, die ganz leckeren Kaffee oder Kakao macht. Da müssen wir normalerweise 50 Cent oder einen Euro für die Tasse verlangen. Mit diesem Chip hast du aber ein Freigetränk – wenn du das nächste Mal kommst. Oder du kaufst dir für einen Euro noch einen weiteren Chip… und lädst einen Freund auf einen Kaffee ein – und zeigst ihm einmal unser „SonRise“.
Am Einweihungstag waren diese Chips noch nicht gültig, denn sie sollen ja auch ein Symbol der Einladung sein, auch später immer wieder mal bei youcom reinzuschauen.
  • 2006 hat Roman gesagt: Wir kaufen eine eigene Kirche.
  • 2009 haben wir konkret begonnen, ein neues Zuhause für die Jugend zu planen.
  • 2012 begannen die konkreten Vorbereitungen – und nun sind wir fertig.
  • Hunderte – ja Tausenden von Stunden haben viele Menschen hier investiert.
  • Unzählige Sitzungen hat das Hausteam – das Presbyterium, Die Jugendgemeindeleitung hinter sich gebracht. 
Tage –ja wochenweise haben wir mit Arbeitstrupps selber angepackt – abgerissen und wieder aufgebaut.
  • RAINER JEUP UND PETER GRÜNHÄUSER haben den gesamten Bau geleitet und über die ganze Zeit hinweg begleitet: OHNE DIESE BEIDEN GÄBE ES DIESES SCHÖNE HAUS SO NICHT: 
Die JGL hat zwei Unterausschüsse gebildet, die die Verantwortung für alle Räume im „Zuhause für die Jugend“ hatten. Auch sie haben sehr hart gearbeitet, bis an die Grenzen ihrer Kräfte und zum Teil auch darüber hinaus!


Ich hoffe, ihr könnt nun noch etwas besser verstehen, warum so viele Menschen über so lange Zeit hinweg geträumt haben, Räume für unsere Jugendlichen zu bekommen und einzurichten. Und, dass Träume eben manchmal doch wahr werden!

OBEN
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