,,Ey, du Opfer!“ – C.m.C. 14.03.2015

von / Mittwoch, 18 März 2015 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung
„Ey, du Opfer!“ – C.m.C. am 14.03.2015
 
Am 14. März fand im Cochemer Kino „Apollo“ wieder einmal ein C.m.C. statt. Es war der letzte ‚Pflicht-C.m.C‘ für die Konfis. Dieser C.m.C stand unter dem Motto : „Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt.“
(Die Bibel, Neues Testament, Johannesevangelium15,13)
 
Der C.m.C beginnt mit einer fantastischen Laser-Show (von Alex Bungart programmiert). Nach der Begrüßung durch Robin und Melita, unseren Moderatoren, und einigen sehr coolen Liedern der C.m.C-Band trägt Janina einen Poetry-Slam vor. Darin berichtet sie, dass Liebe nicht nur bedeutet, auf Wolke sieben zu schweben, sondern für seine Freunde da zu sein. Als sie aber nur noch darüber redet, dass Liebe vor allem Grenzen ziehen muss, wird sie von den Moderatoren unterbrochen. Alle drei diskutieren ein wenig und schließen damit, dass es einen Menschen gab, der sein Leben für seine Freunde aus Liebe gab: Jesus!
Darauf folgt ein Spiel, von den Moderatoren geleitet. Zwei ‚beste Freunde‘ aus den Zuschauerreihen und ein zwei aus dem C.m.C-Team. Von den Teilnehmern soll jeweils einer ein Glas Apfelsaft mit Milch trinken, damit der andere Freund ein Geschenk bekommt. Alle ‚opfern‘ sich für ihre Freunde, sodass sie als Belohnung vor dem Film eine Tüte Popcorn geschenkt bekommen.
Im Anschluss daran war das Drama-Team an der Reihe. Dieses Mal spielen sie ein Stück, in dem ein Junge namens Marius sehr viel Verantwortung zuhause übernehmen muss, weil sein Vater seinen Job verloren hat und Alkoholiker geworden ist. Deshalb werden seine Schulnoten immer schlechter. Gegen den Willen von Marius entscheidet sich seine Mutter, seinen Lehrer aufzuklären, damit dieser Rücksicht nimmt – und es vertraulich behandelt!
Der Lehrer erzählt  es am nächsten Tag während einer Auseinandersetzung mit Marius jedoch vor der ganzen Klasse. Was für ein Vertrauensbruch! Die Mitschüler schnappen dies auf und beginnen sich über Marius lustig zu machen.
Nachdem uns Robin kurz etwas über das Leben des Schreibers der Narnia-Bücher, C.S. Lewis, erzählt hat,  trägt Maik seine Predigt vor.
Er beginnt damit, die vorherigen C.m.C.-Beiträge (Trailer, Drama, Lieder) inhaltlich zusammenzufassen und zu erläutern. Dann beginnt er, über den Film „Die Chroniken von Narnia“ zu reden, der am Ende des C.m.C angesehen wird. Nach einem zweiten Trailer, indem deutlich wird, dass einer der Hauptpersonen (Edmund) seine Geschwister verrät, wird klar: Aufgrund seines Handelns gehört das Blut des Verräters der bösen Königin. Der Junge Edmond muss also sterben. Doch obwohl der ein Verräter ist, opfert sich der Löwe, König Aslan, für ihn und stirbt an seiner Stelle. 
Maik erläutert, dass man unter einem Opfer, wie der Film es meint, nicht einen ‚Looser‘, sondern ultimative Liebe und Hingabe zu verstehen hat und kommt dann auf Maximilian Kolbe zu sprechen. Der übernahm im 2. Weltkrieg im Konzentrationslager die Todesstrafe für jemanden, der eine Familie hatte. Maik fährt damit fort, dass in diesen Situationen meist ein Unschuldiger gerettet wird. In Narnia opfert sich Aslan jedoch für einen Verräter – und steht dabei für Jesus. Der ist die menschgewordene Liebe Gottes und opferte sich für uns. Jesus ist das endgültige Opfer für all unsere Schuld. Maik erklärt, dass wir dieses Opfer annehmen dürfen, wenn wir wollen.
Er schließt die Predigt damit, dass es viele Helden in der Weltgeschichte gab, die ihr Leben gaben, aber nur einen, der nach dem Tod wiederauferstand und damit den Tod besiegte.
Jetzt wurden noch einige Termine bekannt gegeben und Geld für unsere indischen Patenkinder eingesammelt. Nach der Pause wurde dann der Film „Narnia“ geschaut.
(Robin Boos)
OBEN
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