Glaube- Gruppenprojekt oder Einzelarbeit? – Zugänge zu Gott

von / Freitag, 23 September 2016 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

Am Samstag, dem 17. September fand im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Cochem der zweite WonWay der Themenreihe Zugangswege zu Gott statt. Unter Zugangswegen versteht man einen geistlichen Zugang, von denen jeder Bevorzugte hat, die für ihn am besten funktionieren, während andere nicht zu ihm passen.
Die beiden behandelten Möglichkeiten waren der beziehungsorientierte und der asketisch/komtemplative Weg.
Ein unterhaltsames Improinterview mit Rudi und Shaggy bildete den Einstieg in den ersten Teil der Predigt. Als beziehungsorientierte Menschen bezeichnet man Leute, die am besten mit Gott in Kontakt treten können, wenn sie zusammen mit anderen Christen in Gemeinschaft sind. Um als solcher zu wachsen, sollte man probieren viele Beziehungen auf- und auszubauen und als extrovertierter Mensch auch versuchen, seinen Glauben nach außen zu leben.
Eine Gefahr besteht jedoch darin, leicht oberflächlich zu werden und sich schnell nach anderen zu richten. Dagegen hilft es einige Freunde zu haben, mit denen man ehrlich auch tiefgehende Themen bereden kann, außerdem ein paar Dinge nur für sich und Gott zu behalten.
Asketisch kontemplative veranlagte Menschen bilden einen Art Gegensatz zu den Beziehungsorientierten.
So zum Beispiel Uschi Adolph, die als solcher in Stille und Einsamkeit mit Gott am besten auftanken und aufblühen kann und Interessantes aus ihrem Leben dazu berichten konnte. Oft sucht sie Ruhe, wenn sie viel mit Menschen zu tun hatte und hat auch ihr eigenes Stilleprogramm entwickelt. Genau das braucht man nämlich auch, um seine Stärke zu fördern – viel Raum für sich und Gott.
Achten sollte man als asketisch kontemplativer Charakter darauf, sich nicht von der Gesellschaft zu isolieren und sich vor den Ansprüchen der realen Welt nicht zu verstecken sondern gerade mit aktionsorientierten Menschen in Verbindung zu bleiben.
Grundsätzlich am wichtigsten ist jedoch nicht neidisch auf andere Zugänge zu Gott zu sein, sondern das Beste aus dem eigenen zu machen und trotz der paar Bevorzugten alle zumindest zu probieren, um den Horizont zu erweitern.
Nach der Predigt von Maik Sommer gab es wie immer noch Raum für Worship, Essen und eine gute Zeit mit den knapp hundert Gästen!

 

Janek Tiemann

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