„Glaube & Zweifel“ Teil II – THOMAS Predigt WonWay 26.03.2016

von / Montag, 28 März 2016 / Veröffentlicht inPredigt

„Du tust …“ – und was ist, wenn Gott anders als in dem Song gerade es mal nicht tut? Wenn er kein Freudeschenker und Glücklich-Macher ist? Dann geht es uns vielleicht wie Mutter Teresa von der die Katha im Januar erzählt hat und die auch sagte: „Es schmerzt ohne Unterlass. Ich habe keinen Glauben. Man erzählt mir, dass Gott mich liebt, jedoch ist die Realität von Dunkelheit und Kälte und Leere so überwältigend, dass nichts davon meine Seele berührt.“ Solch ein Satz von einer Glaubensheldin, einer Heiligen?! Für manche war das neulich sehr befreiend zu hören, dass wir mit unseren Glaubenszweifeln nicht alleine da stehen. Katha sprach also von einer Heiligen mit Zweifeln, einer Heiligen, die in ihr Tagebuch schreibt „Ich habe keinen Glauben mehr!“ und die trotzdem wie kaum jemand anderes auf der Welt in radikaler Jesus- Nachfolge lebte.

Wie passt das zusammen – Glaube und Zweifel; Heilig sein, Jesus nachfolgen und so tief an Gott zweifeln? Katha hat uns auf ihre eigene Glaubensreise mitgenommen, hineingenommen in ihr inneres Ringen, dass Glauben und Zweifeln eigentlich doch nicht zusammengehören können – einige von euch haben da wissend genickt.

Zwei Erkenntnisse hat sie uns mitgegeben – und ich hoffe, sie haben euch in den letzten zwei Monaten begleitet:

Zum einen der Glaube, den Jesus seinen Jüngern wünscht, ein Glaube, der so groß ist wie ein Senfkorn. Aber nicht als eine ‚Wenn-dann-Verknüpfung‘ verstanden, also: WENN dein Glaube so groß wäre wie ein Senfkorn, DANN wäre dir nichts unmöglich. SondernJesus redet hier von einem ‚Wenn‘, das bereits in der Gegenwart beginnt und Auswirkungen hat, also im Sinne von „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und ihr habt das schon, dann könnt ihr damit bereits was gutes anfangen! Jesus will keinen riesen Glaubenswettkampf, sondern er spricht den Jüngern zu, dass ER mit dem, was sie an Glauben schon haben, durchaus arbeiten kann! Das ihr kleiner, zweifelnder Glaube für ihn schon reicht! Er zeigt damit, dass es beim Glauben nicht auf die Glaubens-GRÖSSE ankommt, sondern auf die Glaubens-BEZIEHUNG:
Glaube ist Beziehung zu Gott! Und in dieser Beziehung haben Zweifel, inneres Ringen und Glaubenskrisen genauso so ihren Platz wie Glaubensgewissheit und Freude am Glauben.

Zum anderen hat uns Katha mit gegeben, die Unterteilung in Sommer- und Winterchristen.

Wenn Glaube Beziehung ist, dann zeigt sich Glaube auch unterschiedlich, da wir Menschen unterschiedlich sind. Katha sprach von ‚Sommerchristen‘, die wenig oder gar nicht zweifeln. Menschen, die auf sehr einfache, leichte Weise eine innere Verbundenheit zu Gott spüren. Und sie sprach von ‚Winterchristen‘, die sich mit dem Glauben nicht so leicht tun. Sie haben oft tiefe Glaubenszweifel und ringen mit Gott. Aber auch sie haben eine tiefe Verbundenheit mit Gott, wenn auch mit ihren vielen Fragen verbunden. Sie laden Gott in ihre Zweifel mit ein und zweifeln mit Gott und nicht gegen Gott. Das Entscheidende ist also die Beziehung zu Gott und nicht die Intensität der Zweifel.

Und so stehst nun du heute Abend hier. Vielleicht hast du dein kleines Senfkorn etwas trotzig in der Hand gehabt in den letzten Wochen und hast gesagt: „Gott, es ist vielleicht klein, aber ich halte daran fest! Ich bin vielleicht ein Winterchrist, aber ich renne mit meinen Zweifeln und Fragen nicht von dir weg, sondern zu dir hin!“ „Ich glaube, ob ich nun zweifle oder nicht! Ich glaube, ob ich nun sehe oder nicht!“ Oder glaube ich evtl. doch nicht?

Was beeinflusst deinen Glauben? Die Unterscheidung Sommer- und Winterchrist hilft uns, mit unseren inneren Zweifeln umzugehen. Aber was ist, wenn die Anfragen an unseren Glauben von außen kommen? Zweifel können ja auch von außen kommen. Z.B. Menschen, die sagen: „Wie – du GLAUBST an einen Gott?“ Aber auch von Leuten die sagen: „WIE glaubst du eigentlich an Gott?“ Die Bedrängung von außen kann auch eine Anfechtung für mich und dich sein…

Was kann man Menschen alles einreden? In einer 1 Sequenz haben die Mitarbeiter von „Verstehen Sie Spaß“ einen jungen Maler beauftragt, farbige geometrische Figuren zu malen.

Dann haben sie heimlich die Wände verdreht,die Figuren auf den Kopf gestellt und nachher sogar noch die Farben geändert. Sie haben den Maler so verrückt gemacht, dass er selber nicht mehr gewusst hat, was er gemalt hat, und wie. Und welche Farbe wie aussieht. (Wer es sich anschauen will, hier der Video-Clip-Link: https://www.youtube.com/watch?v=rnYYPfAH1q0 (im GD nicht gezeigt)

In einer 2. Sequenz sind sie etwas anders vorgegangen- schaut selbst:
Videoclip-Link:

https://www.youtube.com/watch?v=7gZh5xB-Z-Q (im GD gezeigt)

Ist es nun da – oder nicht?
Was ist da? Ist das real, was ich sehe oder das, was die anderen sehen?  Für viele Menschen heute, entscheidet sich die Frage nach dem Glauben an der Frage nach dem SEHEN! „Wenn ich Gott sehen könnte, dann könnte ich glauben.“ Das habe ich mir auch schon ab und an gedacht. Wie war das damals zur Zeit Jesus, als man ihn tatsächlich sehen und erleben konnte? Viele Zeichen, Worte und Wunder hat Jesus den Menschen gegeben, als er in Israel lebte. Und trotzdem: Einige glaubten, andere nicht. „Zeig uns mehr Wunder und dann glauben wir an dich!“ haben die Menschen gesagt.Aber auch die größten Wunder haben nicht alle überzeugt. Am Kreuz schien es dann irgendwie klar zu sein: Er kann nicht der Messias gewesen sein. Der Augenschein spricht dagegen. Auch, wenn Jesus im Vorfeld immer wieder versucht hat zu erklären, dass seine Göttlichkeit sich anders zeigen wird, als in triumphalen Schlachten und spektakulären Taten. Und selbst als Er sich durch den Tod hindurch wieder ins Leben gerungen hat und Gott ihn am Ostermorgen hat wiederauferstehen lassen, haben es selbst die, die ihn sahen, nicht sofort verstanden. Denn selbst, wenn du etwas siehst, aber nicht glaubst, dass das möglich ist, kannst du dir einreden, dass es ja gar nicht sein kann!

Die Frauen berichteten den Jüngern vom Auferstandenen – und die Jünger hielten sie für verrückt.

Die Jünger schlossen sich ein (Flipchart-Zeichnung: 10 Jünger).

Ich lese aus Johannes 20, 19-20:
19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!

20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.

O.k. aus ängstlichen Menschen werden frohe Menschen, nachdem Jesus ihnen begegnet ist. Jesus segnet sie dann noch, gibt ihnen den Heiligen Geist und sendet sie. Aber erst einmal passiert da nichts, außer dass einer der Jünger kommt, der wohl gefehlt hat. Vielleicht habt ihr hier auf der Flipchart meine 10 Köpfe gesehen. Judas war tot. Trotzdem: Einer fehlt. Den einen wollen wir uns heute genauer anschauen, denn er hat auch den Beinamen „der Zweifler“ bekommen – der scheint also gut zu uns zu passen. Wie geht es weiter.

24 Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.

25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben.

Also: Thomas hat die Auferstehungsparty wohl verpasst. (Flipchart Person 11 malen – etwas abseits). Stellt euch das mal vor: Alle reden ganz aufgeregt durcheinander in ihrer verschlossenen Kammer. Thomas kommt, klopft, wird eingelassen und alle quatschen durcheinander. „ER war da. Die Frauen hatten doch recht. Wir haben Jesus gesehen…“ Stell dir einen Moment vor, du wärest Thomas. Was ist jetzt in deinem Kopf und Herzen los? „Jesus lebt! Du hast ihn gerade verpasst! Er stand genau da, wo du jetzt stehst und wir sollten uns seine Nägelmale anschauen und alles….“ Was geht in dir vor? Bist du Böse und enttäuscht? „Na toll, Jesus! Du hättest ruhig auf mich warten können. Warum hast du dich den anderen gezeigt, aber nicht mir?“

Geht dir das vielleicht auch manchmal so, wenn andere von ihren tollen Glaubensgeschichten erzählen und du kannst ihnen nicht folgen? Ich ertappe mich immer wieder als ‚Winterchrist‘, der  manchmal etwas eifersüchtig ist auf die entspannten ‚Sommerchristen‘…

Ich glaube Thomas war auch kein ‚Sommerchrist‘: Sonst hätte er damals laut jubilieren müssen: „„Halleluja. Jesus lebt. Und ihr durftet ihn sehen. Ich freue mich so für euch.“ Nein. Thomas ist ein ‚Winterchrist‘. Er sagt: „Ich kann´s erst glauben, wenn ich meine Hände in seine Male gelegt habe.“ Ihm reicht es nicht, nur zu hören, wie ihn die anderen 10 gesehen  haben. Und dann: Ihm reicht es nicht nur sehen. Nein. Er will auch fühlen! Mir tut Thomas ein wenig Leid. Aber ich kann ihn als ‚Winterchrist‘ gut verstehen.

Wisst ihr, was wir von ihm und den Jüngern an dieser Stellen lernen können? In der Bibel steht, dass die Jünger es ihrem Freund bezeugen. Aber auch als er nicht glauben kann, schmeißen sie ihn nicht raus. Sie behalten ihn in ihrer Mitte, in ihrem Kreis – AUCH MIT SEINEN ZWEIFELN UND SEINEM UNGLAUBEN. Können wir das auch? Fröhlich Zeugnis geben von dem, was wir mit Gott erleben. Und gleichzeitig, die in unserer Mitte lassen, die das nicht so erleben bzw. bezeugen können? Ich hoffe doch sehr!
Interessanterweise passiert bei den Jüngern nun erst einmal ein paar Tage lang nichts mehr, bis Jesus dann noch einmal wiederkommt.

26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. (Flipchart: 11 Personen im Raum)

Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! (Flipchart: Jesus malen.) O.k. sie sind immer noch beieinander, immer noch im verschlossenen Raum und Jesus erscheint einfach wieder. Drücken wir gedanklich noch einmal die Pause-Taste. Wie könnte das jetzt weitergehen?

– Jesus könnte verärgert sein, weil die Jünger immer noch da oben abhängen und die Welt noch nicht verärgert haben.

– Die Jünger könnten auf ihn zeigen und sagen: „Siehste Thomas. Wir haben es dir doch gesagt.“

– Thomas könnte auf die Knie fallen, weil er das Wunder gesehen hat, dass Jesus durch geschlossene Türen gehen kann …

Und was passiert wirklich? Wir lösen die Pause-Taste:

27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

Es ist Jesus, der das Wort ergreift.  Jesus wendet sich sofort an den Jünger, der ihn beim letzten Mal verpasst hat, und er schaut nicht mitleidig verletzt auf ihn herab. Er gibt Thomas auch keine Standpauke, dass er nicht auf die anderen gehört hat. ER kanzelt ihn nicht ab, für einen zu kleinen Glauben oder für überzogene Forderungen an ihn. Sondern er spricht ihn genau mit dem Wunsch an, den Thomas vor den anderen Jüngern geäußert hatte. Er nimmt Thomas ernst mit seinen Zweifeln, Glaubenshindernissen und Wünschen. Fast wörtlich bietet er ihm an, worum er gebeten hat. Jesus erfüllt von sich aus den Wunsch des Thomas. So viel wert legt Jesus also darauf, dass auch Thomas vom Zweifel zum Glauben durchdringt. Er spricht dessen ‚Glaubenssprache‘. Thomas darf den Auferstandenen SEHEN, HÖREN und auch FÜHLEN. Und dann spricht Jesus zu ihm: „SEI oder WERDE gläubig und sei nicht mehr ungläubig.“ Das wünscht Jesus dem Thomas. Er soll mutig Glauben fassen!

Brauchst du vielleicht auch manchmal jemanden, der dich auffordert, mutig Glauben zu fassen, den Schritt des Glaubens zu gehen. Wenn du ein Zeichen siehst, nicht stehen zu bleiben, sondern dann mutig zuzugreifen?  Was mich an dieser Stelle schon länger reizt und interessiert und wozu ich auch in meinen Bibel-Kommentaren noch keine Antwort gefunden habe, ist: Was tut Thomas? Er steht da. Er bekommt von Jesus die Aufforderung, sich das Zeichen abzuholen, um das er  gebeten hatte – das leibliche Fühlen des Auferstandenen. Ob Thomas das dann tut oder nicht, ist nicht überliefert. Aber was überliefert ist, ist ein Hammer-Bekenntnis. Thomas antwortet Jesus: „Mein HERR und MEIN GOTT!“

Indem Thomas Jesus seinen HERRN nennt, erkennt er ihn als den Meister an, mit dem er die letzten Jahre unterwegs gewesen ist und der Autorität über sein Leben hat. Indem er Jesus GOTT nennt, wird Jesus vom irdischen Rabbi und Meister für Thomas zu Gott. Während die anderen Auferstehungszeugen alle nur von „dem Herrn“ sprechen, kombiniert Thomas als erster die beiden Bekenntnisse: Herr und Gott, d.h. er bekennt die Gottheit des Auferstandenen.
Indem er das Personalpronomen „MEIN“ vor beides setzt: sagt er: DU JESUS – bist für mich hier auf der Erde und in der Ewigkeit mein Herr und mein Gott.

Ich gehöre zu dir!  Gerade noch stand Thomas etwas abseits von den anderen, zweifelnd, ungewiss, allein. Aber durch dieses Bekenntnis, wird auch er zu einem echten Auferstehungszeugen. Und es ist kein theologisches „Für-Wahr-Halten“, sondern eine tiefe PERSÖNLICHE ÜBERZEUGUNG. Und damit bin ich wieder bei dem Glauben, der Beziehung ist. Katha hat davon gesprochen: Mein Herr und mein Gott! Wie ist das bei dir persönlich?

> Was hast du gebraucht, um zu diesem Bekenntnis zu kommen?

> Oder stehst du noch zweifelnd und fragend in diesem Raum?

Thomas musste Jesus selber sehen, um glauben zu können. Wir können ihn leiblich nicht mehr so sehen. Darum sagt Jesus ja auch weiter:

29 Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Manche Menschen sind sehend und doch blind für die Wahrheit. In der Bibel wird immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns oft durch den Augenschein ablenken lassen und dass wir deshalb durch das WORT zum Glauben kommen sollen. In Römer 10,17 schreibt Paulus:

17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Ein erfahrener Seelsorger vergleicht Glauben und Erfahrung mit folgendem Bild: „Der Glaube ging auf einer Mauer. Die Erfahrung folgte ihm nach. Solange der Glaube vorwärts schaute, ging alles gut. Als er sich aber nach der Erfahrung umdrehte, geriet er ins Wanken.“

Wenn du deinen Glauben auf das Sehen oder das Erfahren baust, dann wirst du immer wieder ins Stocken geraten. Wenn du deinen Glauben aber auf die Worte Jesu baust, auf seine Verheißungen, dann wirst du eine Seligkeit erfahren können, wie Jesus sie versprochen hat.

In einem Bibel-Kommentar habe ich gelesen: „Nicht auf Wundererfahrungen, sondern auf gläubiges Hören soll unsere Nachfolge aufbauen. Damit sind Wunder keineswegs entwertet. Es ist nicht „egal“, ob sie passiert sind. Aber sie sind nur Wegweiser. Das eigentliche Glaubensfundament ist das untrügliche Wort Gottes.“

Dieser letzte Satz gilt also wohl uns. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Er gilt all jenen, die den Auferstandenen und Aufgefahrenen nicht mehr leibhaftig auf dieser Erde sehen werden.

Man kann diesen Satz kritisch oder tadelnd lesen. Man kann ihn aber auch voller Verheißung lesen und annehmen. Das bedeutet doch wohl, dass es möglich ist, zu glauben ohne zu sehen.

Ist da nun ein blaues Dreieck auf der Wand, oder nicht?

Ist da nun ein auferstandener Jesus, oder nicht?

Vielleicht solltest du dir heute die Frage stellen, ob du dir auf diese Frage selber die Antwort gibst. Oder ob du dir in dieser wichtigen persönlichen Frage von anderen dreinreden lässt.

Nicht nur das, was du siehst ist entscheidend, sondern auch die Worte und Verheißungen von Jesus. Bist du so ein kleiner Thomas? Fragst du dich manchmal, wo du bist, wenn die Wunder gerade passieren? Bist du im falschen Raum? Auf dem falschen Kontinent? Thomas war im entscheidenden Moment nicht im Raum. Aber GOTT SEI DANK, war für ihn nicht alles aus. Gott hatte andere Pläne mit ihm, besondere Pläne! Und Jesus wendet sich ihm so zu, WIE Thomas ES BRAUCHT. Was brauchst du heute von Jesus? Wo soll er dich abholen? In welchen Raum soll ER für dich kommen? Was ist die Bedingung, die du ausgesprochen hast, damit du glauben kannst?
Jesus kennt deine Bitten. Und er wird dich genauso wenig beschimpfen, wie er Thomas beschimpft hat. Amen

OBEN
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