Einfach so geliebt – Oster-WonWay

von / Dienstag, 07 April 2015 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

EINFACH SO GELIEBT – Ostern mit youcom

Mitten in der Osterzeit fand am Karsamstag im Gemeindehaus ein besonderer WonWay statt.  Neben dem Worship-Part und einigen Aktionen gab es diesmal zu Beginn einen beeindruckenden Ausdruckstanz zu sehen, der inhaltlich wie äußerlich den gefüllten Saal begeisterte. Die Predigt von Maik hatte zwei Teile, die aufeinander aufbauten:

MESSAGE 1 könnte man in „Wir alle sind von Geburt an geliebt!“ zusammenfassen, doch es steckte eindeutig noch mehr darin. Jeder von uns hat Sehnsüchte, seien sie materialistisch oder geistlich. Diese Sehnsüchte werden uns im Leben allerdings nicht erfüllt, im Gegenteil, oft wird uns gesagt, wir wären nicht gut genug. Neben dem Verlangen nach Bestätigung und Liebe gibt es aber auch etwas in uns, das sich nach einem höheren Wesen sehnt, einem Sinn zu leben und dem Gefühl, nicht alles alleine schaffen zu müssen. Um diesem Bedürfnis mit der Realität zu vereinbaren, gebrauchen wir immer wieder Hilfskonstruktionen, die es auch in Religionen gibt. Im Alten Testament zum Beispiel ließ Gott die Menschen wertvolle Dinge opfern, um ihnen wieder ein ‚reines Gewissen‘ zu ermöglichen. Doch jeder macht immer wieder Fehler, und auf Dauer kann man kein glückliches Leben führen, wenn man immer das Gefühl hat, etwas immer perfekt machen zu müssen. In dieses System kam Jesus herein und veränderte es von Grund auf. Liebe und Gerechtigkeit sind zwei entscheidende Wesensmerkmale Gottes. Jesus zeigt den Menschen, dass sie alle – ohne Grund – von Anfang an Gottes Liebe erfahren. Und nachdem Jesus das klargestellt hatte, brauchten die Menschen, genau wie heute, seine Liebe einfach nur noch anzunehmen. Karfreitag  macht den Unterschied!

Das führte uns zur MESSAGE  2: Liebe wünscht sich immer, erwidert zu werden – das gilt für Menschen genauso wie für Gott, da auch er eine Person ist, die Beziehung mit jedem einzelnen von uns will und sich danach sehnt, mit uns zusammen zu leben. Die Annahme von Gott gibt uns in unserem Leben etwas von der Ewigkeit und ist auch eine Art Geburtstag. Von dieser besonderen Beziehung zu Gott konnten ganz frisch zwei junge youcom‘ler erzählen und Ihre persönliche Erfahrung übermitteln. Einen Höhepunkt des Gottesdienstes bildete eine Aktion, bei dem jeder zwei Knick-Lichter erhielt, die, zu Kreuzen zusammengehalten, später im abgedunkelten Raum leuchteten – wie diese Lichter leuchten Christen in der ganzen Welt durch Gott.

Immer wieder wurden uns während des Gottesdienstes wichtige persönliche Fragen gestellt:

– Was hast du für ein Verständnis von Gott?

– Was denkst Du, wenn du an Gott denkst?

– An wen denkst du, wenn du an Gott denkst? Welche Konsequenz hat das für dich?

– Wie sieht das bei dir aus? Wem gehörst du? Nur dir allein?

– Oder gehörst du auch schon dem, der für dich am Kreuz gestorben ist?

– Was ist dein Status in deinem geistlichen Lebensprofil?

– ‚single‘ oder ‚vergeben‘? Oder ‚kompliziert‘?

– Oder ‚vergeben‘ – aber ein wenig ‚auseinandergelebt‘?

 

Je nachdem, wie man sich selbst persönlich diese Fragen beantworten konnte, gab es dann drei unterschiedliche Angebote an unterschiedlichen Stationen im Raum:

– Einladung, hinter den ‚Vorhang deiner Zweifel‘ zu schauen und sich zu informieren;

– Einladung zu einer Tauferinnerung und Taufbestätigung

– Einladung zur Lebensübergabe an Jesus.

 

Doch damit war es unser Oster-Marathon noch lange nicht zu Ende! Zunächst haben wir wie immer noch gemeinsam gegessen. Viele Gottesdienstbesucher blieben für eine ‚nachtaktive‘ Zeit nachts im Gemeindehaus, denn die gesamte Osternacht gab es ein vielfältiges Programm und viel Gemeinschaft für jeden, der wollte.

Und dann, echt hart nach so einer Nacht, aber sehr schön: Sonntagmorgen 05:00 Uhr Ostergottesdienst; danach großes gemeinsames Frühstück mit der Gemeinde.

Ostern wie wir es so schnell nicht vergessen werden!

(Janek Tiemann)

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