Predigt C.m.C. 20.02.2016

von / Mittwoch, 24 Februar 2016 / Veröffentlicht inPredigt

Predigt C.m.C. 20.02.2016 – Film: ‘Chicken Run‘
„Es gibt mehr und es lohnt sich!“
Jesus gibt dir Leben in Fülle: NT, Johannes 10,10 „Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.“

 

Was ist hinter dem Zaun? Gibt es dort mehr? Anderes? Etwas Besseres? Lohnt sich die Mühe, Hindernisse zu überwinden, um zu sehen, was noch möglich ist? Im Film glaubt Ginger irgendwie, dass es sich lohnt. Dass es ein Paradies da draußen gibt. Die Frage: „Gibt es mehr?“ ist eine der motivierensten Fragen, und mutige Menschen, die diese Frage stellen, erreichen verrückte Dinge: Flugzeuge entstehen. Raumschiffe. Kugelschreiber. TragbareTelefone. Das alles haben Menschen erreicht, die sich nicht mit dem zufrieden geben, was es immer schon gab. Aber dazu muss man auch mal über den Zaun schauen!

 

Als ich 3-4 Jahre alt war: KiGo mit den Eltern. Als ich 8 war: DLRG. Als ich Konfi war: Wunsch Kampfschwimmer bei der Marine zu werdenJ – Bundeswehr, wie mein Dad. Als ich 15-16 war: IT Fachmann, wie mein Dad. Ich fand‘s toll, weil mein Dad das gemacht hat. Und. ich kaum anderes. Ich dachte: Das ist es, was ich kenne – also mache ich das auch. Aber von der Kirche bin ich nicht losgekommen. Die hat mich durchgehend begeistert. Außer zwischendrin in einer Krise, in der ich mich fragte: Gibt es überhaupt Gott? Denn. wenn‘s ihn nicht gibt, muss ich ja nicht in der Kirche sein. DLRG – diese Leidenschaft zum Wasser zieht sich durch bis heute. Und die Bundeswehr? Mein Jungscharleiter und später Jugendgruppenleiter, einer war auch beim Bund, der andere ist ein Zivildienstleistender; und ich: Hä? Wat is‘n das? Habe neues kennengelernt. HabeHinterfragt. Und dann verweigert. Dann der Wunsch IT Fachmann zu werden. Habe drei Sommer lang im klimatisierten Büro gearbeitet. morgens rein, abends raus. Und dann wusste ich: das ist nichts für mich. Also weiter erkundigt. Mehr kennengelernt.

> Wenn du deinen Horizont weitest, wenn du dich fragst: „Gibt es mehr… ?“, dann verändern sich auch manche deiner Einstellungen und Ziele.

Am Anfang der Konfi-Zeit sage ich unseren Konfis immer: Die Konfi Zeit kann wie eine Abenteuer Expedition sein. Für viele von Euch ist die Kirche, ist Gott etwas Unbekanntes. Und wir laden euch ein, das Neue kennenzulernen. Bist du bereit dazu? Willst du über den Zaun dessen schauen, was du bisher nur kennst? Dann lässt du die Frage zu, ob es mehr geben kann in deinem Leben und in der Welt, als du bisher gedacht hast.

Ihr kennt bisher: Eure Familie, eure Wohnung, die alte Schule, die aktuelle Schule, ein paar Freunde, Hobbies, Sport, Musik. Und ich denke ihr wisst, dass es mehr gibt! Im Drama sieht es für die Firma dort gar nicht gut aus. Aber einer der Manager gibt nicht auf. Er sucht nach neuen Wegen, nach Möglichkeiten, die funktionieren. Er möchte, dass es für die Firma weiter geht, dass keiner entlassen werden muss.

 

 

Wir haben bei youcom eine Vision. Die sagt, dass wir eine Gemeinschaft um Jesus sein wollen. Wir sagen euch Konfirmanden, dass wir euch den Glauben an den dreieinigen Gott vorstellen wollen. Ich habe euch gesagt, dass neben meiner Liebe zu Wasser für mich heute nur noch eine Grundüberzeugung gilt: die Liebe zur Gemeinde, die Liebe zu Gott. Warum ist das so? Weil ich persönlich, wir bei youcom, die Mitarbeiter in unserer Kirchengemeinde und viele Menschen weltweit eines erkannt haben: Es lohnt sich, über den Zaun zu schauen und die Frage nach einem MEHR für dein Leben zu stellen. Es lohnt sich, die Frage nach Gott zu stellen. Es lohnt sich, Jesus kennen zu lernen.
Jesus sagt im Johannes-Evangelium 10,10: „Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.“ Wenn du auf der Suche bist, nach einem „Leben mit MEHR“, wenn du in deinem Leben mehr erleben willst, als das, was du schon kennst – dann ist es gut, sich inspirieren zu lassen. Und zur Quelle zu gehen. Dahin, wo alles Leben herkommt – und wohin auch alles wieder zurückgehen wird. Dazu brauchst du natürlich Mut und eine Grundsatzentscheidung:

Gibt es Gott? Oder gibt es ihn nicht? Wenn du sagst: „Ich und diese ganze Welt sind nur zufällig hier. Und wenn ich Tod bin, dann gibt es mich nicht mehr, denn es gibt keinen Gott!“, dann wirst du deine Antworten und Inspiration innerhalb dieser Welt finden müssen.

Wenn du aber sagst: „Ja. Es gibt Gott!“, dann höre auf das, was er dir zu sagen hat: Jesus sagt: „Ich bringe Leben – im Überfluss.“ Dazu ist es aber wichtig, ihn immer besser kennenzulernen. Das versuchen wir hier beim C.m.C., im Konfi-Unterricht, in den anderen Gottesdiensten. Und du kannst das selbst erfahren, wenn du offen mit anderen Christen sprichst, wenn du mal selber in deine Bibel schaust und darin liest, wenn du mit Gott sprichst.

 

Ich persönlich habe die Erfahrung in meinem Leben gemacht, dass es sich lohnt, mal über den Zaun zu schauen. Wir werden gleich noch zwei Stories hören, aus dem Leben von Shaggy und Sandra, die das auch erlebt haben. Ich habe erlebt, dass ein Leben mit Gott mich an besondere Orte gebracht hat. Ich habe besondere Menschen kennenlernen dürfen. Ich sehe und erlebe Dinge, die meinen eigenen Horizont immer wieder weiten. So wie in der Denksportaufgaben vorhin mit den mit einer Bewegung zu verbindenden 9 Punkten. Auch da haben wir gesehen: Ich muss auch mal jenseits dessen schauen, was ich so kenne. Darum fahre ich z.B. auch immer wieder zu Treffen hin, wo ganz viele Christen zusammenkommen, damit ich von ihnen lernen kann (Christival). Letzte Woche war ich in Hannover mit fast 10.000 anderen Pastoren und christlichen Leitern. Wir hörten dort von einem Gefängnisdirektor in den USA, der aus einer der schlimmsten Haftanstalten der USA, in der es über viele Jahre hinweg jede Menge Gewalt und fast täglich Morde gab. Dieser christlich orientierte Direktor hat es nach Dienstantritt innerhalb von 20 Jahren geschafft, die Gewaltrate um 85 % zu senken. Wie`? Weil er ‚Gott ins Gefängnis‘ gebracht hat. Heute sind Mörder dort Pastoren geworden. Als ‚Lebenslängliche‘ bleiben sie lebenslang sie dort eingesperrt, verändern aber das Leben von vielen anderen Häftlingen.

Dann hörten wir von einer Finanzministerin in Uganda, die in ihrem völlig korrupten Ministerium erst einmal alle 2.000 Leute entlassen hat und dann die wieder oder neu eingestellt hat, die sich zu Ehrlichkeit und echtem Engagement für die Menschen verpflichteten. Sie hat so Gott mit dort mit hineingenommen, wichtigen Werten wieder Geltung verschafft und es geschafft, die Menschen neu darauf einzuschwören. Die Behörde hat sich dadurch schnell einen guten Ruf verschafft und seine Aufgabe für die Menschen in Kampala endlich angemessen wahrnehmen können. Sie wurde zur gut funktionierenden, effektiven Vorzeige-Behörde, weil Jesus mit hineingenommen wurde in die alltägliche Arbeit.

Jesus will das Leben will. Leben im Überfluss. Im hier und jetzt. Und darüber hinaus.

Ich möchte euch als Letztes erzählen, was Gott mir vorgestern geschenkt hat. Ich war mit meinem Freund Ralf laufen. Von Cochem nach Sehl und zurück. Und dann sah ich dieses Schild und dachte: Mensch. Was für ein Fehler! .Also die Wege stimmen. Aber das der Friedhof eine Sackgasse ist, das stimmt so nur zum Teil. Klar sterben wir und werden begraben. Aber das ist keine Sackgasse.    (Verkehrszeichen an der FLIPCHART enthüllen). Denn wenn Jesus sagt: Ich bringe das Leben, und zwar im Überfluss, dann schenkt er nämlich auch Leben nach dem Tod.

 

Wir sind gerade in der Passionszeit. Das ist die Wartezeit auf Ostern. Jesus stirbt am Kreuz. Ja! Aber er steht auch wieder auf zum Leben. Er besiegt den Tod Und er tut dies auch für uns. Wenn Jesus sagt: Ich gebe Leben, Leben im Überfluss, dann lohnt es sich, genauer hinzuhören und nachzufragen.

Und du? Willst du dich in deinem Leben mit dem zufrieden geben, was du kennst, was du hast? Oder willst du über den Zaun schauen? Willst du mehr? Amen.

OBEN
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