Thinking outside the box! – C.m.C. am 20.02.2016

von / Mittwoch, 24 Februar 2016 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

m.C. am 20.02.2016

Am 20.02.2016 fand wieder im Apollo in Cochem ein C.m.C. statt. Der Gottesdienst trug das Thema: „Es gibt mehr und es lohnt sich! Jesus gibt dir Leben in Fülle.“ Nach dem Countdown startete die Band mit dem Song ‚Limetless‘. Nun gab es eine kurze Begrüßung durch die Moderatoren und ein Gebet, gefolgt von dem zweiten Lied: ‚Your Love never fails‘. Das Thema des CmC wurde konkretisiert, mit Hilfe eines Rätsels: Die Aufgabe besteht daraus, 9 Punkte, die sich in einem Quadrat befinden, mit nur 4 Linien miteinander zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen.

Trotz einiger Versuche auch von Gottesdienstbesuchern war erstmal keine Lösungsmöglichkeit zu erkennen. Und es stimmte. Es ist nicht möglich, alle 9 Punkte innerhalb des Quadrats mit einander zu verbinden – es sei denn, man verlässt das Quadrat und verlängert die Linie…

Thinking outside the box!

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es Sinn macht, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Denn erst dann sehen wir, was alles möglich ist. Die Band präsentierte ihren dritten Song „One Way, Jesus“.

Um zu veranschaulichen, was man alles schaffen kann, wenn man den normalen Weg verlässt und damit abseits jeden Standards handelt, zeigte das Drama Team mit einer aussagekräftigen Szene: Ein Unternehmen hat große Schwierigkeiten aufgrund einer Finanzkrise. Um die Firma wenigstens vorübergehend vor dem Untergang zu bewahren, sieht der Chef nur einen Ausweg: Reduzierung der Kosten durch Gehälterkürzungen und dem Entlassen von Mitarbeitern. Als er dieses Konzept vorschlägt bekommt er vorerst Zuspruch. Schließlich gingen alle anderen Firmen in derselben Situation genauso vor. Ein Mitarbeiter jedoch möchte nicht glauben, das die Firma nicht mehr zu retten ist. Er ist der Meinung, dass es andere Wege für seine Firma gibt und das es sich lohnt, das Unmögliche zu versuchen. Der Chef lässt sich überzeugen und gibt ihm die Chance. Unter Zeit- und Leistungsdruck schafft es der Mitarbeiter, mit Hilfe einer genialen Idee einen weiteren Kredit von der Bank zu erhalten. Bei dem darauffolgenden Gespräch mit dem Chef ist dieser sich sicher: Diese Idee wird die Firma retten! Auch das Anspiel zeigt, dass manche Wege zunächst versteckt sind und sehr schwer zu gehen sind. Am Ende lohnt es sich aber, nicht den „einfachen “ Weg gegangen zu sein.

Nach dem Song „Krüge aus Ton“ folgte ein Trailer von ‚Chicken Run‘. In dem Film möchte eine Gruppe Hühner aus einem gefängnisartigen Stall ausbrechen, da sie der Meinung sind, dass es da draußen besser für sie ist und sie frei sein wollen. Auch für die Hühner ist es kein leichter Weg.

Anschließend predigte Maik Sommer zu dem Thema „Es gibt mehr und es lohnt sich! Jesus gibt dir Leben in Fülle.“ Gibt es mehr? Aus eigener Unzufriedenheit mit dem Gedanken, dass es da draußen noch mehr geben könnte starteten viele wichtige menschliche Erfindungen. Als Beispiel nannte Maik das Fliegen, die Raumfahrt, aber auch viel simplere Dinge wie den Kugelschreiber. All diese Erfindungen und Entdeckungen bauten auf der gemeinsamen Fragen auf: „Gibt es mehr? Lohnt es sich?“ Nun begann Maik über seine Vergangenheit zu reden. Er selber hatte immer den Traum, Kampfschwimmer zu werden. Bis er einen Blick hinter den Zaun wagte und erkannte, dass es nicht christlich ist, andere Menschen zu töten, selbst wenn man Soldat ist. Er verweigerte den Dienst mit der Waffe. Immer wieder rief Maik dazu auf, einen Blick über den Zaun zu wagen. Zu erkennen das es mehr gibt als das, was man schon kennt. Und das es sich lohnt, dem nachzugehen. Dasselbe gilt für Gott. Selbst wenn du ihn noch nicht kennst und keiner deiner Familie glaubt, das es ihn gibt, solltest du dich trotzdem fragen, ob es nicht vielleicht mehr gibt und ob es sich lohnt, mehr über Gott zu erfahren und Jesus kennen zu lernen. Anschließend predigte Maik über Haltung vieler Menschen, „Ich und diese ganze Welt sind nur zufällig hier. Und wenn ich Tod bin, dann gibt es mich auch nicht mehr, denn es gibt keinen Gott.“

Wenn du dich aber öffnest für das Unbekannte und nach Gott fragst und ihm suchst, wirst du ihn finden, aber nur ‚außerhalb des Hühnerstalles‘ wie im Film. Rede zum Beispiel mit anderen Christen über ihre Erfahrungen oder lies in der Bibel. Denn wenn du deinen Horizont erweiterst, wird sichtbar, dass der Tod nicht dein Ende ist. Vielmehr ist der Tod keine Sackgasse, sondern die ‚grüne Ampel‘ für das Ewige Leben. Jesus schenkt Leben im Überfluss, und deshalb macht es Sinn, genauer hinzuschauen.

 

Vor der Schlussmoderation wurden dazu dann auch Shaggy und Sandra über ihre Erfahrungen interviewt. Beide haben hinter ihren Zaun geblickt und erkannt, dass es mehr gibt, als sie zuvor kannten. Deshalb entschied sich Shaggy nach Rumänien zu gehen, um dort armen Menschen zu helfen. Sandra reiste nach Amerika und half dort Menschen in einem Armenviertel. Das schauen hinter den Zaun ist also nicht nur eine Bereicherung für uns selber, sondern kann auch anderen Menschen wieder Mut geben. Zum Abschluss wurden für unsere Patenkinder gesammelt. Deren tägliches Überleben wird durch 1,10 € gesichert!

Der CmC ging mit dem Segen und einem Gebet in die Pause. Es folgte dann der Film ‚Chicken Run‘.

Robin Boos

 

Mehr Bilder gibt’s natürlich wieder in der Galerie

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