Unsere drei PAISler verabschieden sich

von / Montag, 13 Juli 2015 / Veröffentlicht inAllgemein

Unsere drei PAISler verabschieden sich.

Nun sind sie seit fast einem Jahr bei uns. Ihre Zeit in Cochem nähert sich damit unaufhaltsam dem Ende. Am Samstagabend haben sie sich von youcom verabschiedet. Am Sonntagvormittag wurden sie dann mit einem Gottesdienst auch aus der Gemeinde verabschiedet: unsere drei PAISler Janina, Amy und Curt.

August 2014 – Premiere in Cochem: das erste Mal gleich drei FSJler und erstmals von PAIS, ein gewisses Wagnis für beide Seiten. Aber schnell wird deutlich: Hier hat Gott genau die richtigen wunderbaren jungen Menschen genau zum richtigen Zeitpunkt an genau den richtigen Platz gestellt! Ihr Tätigkeitsschwerpunkt war die Jugendgemeinde; aber sie waren auch in nahezu allen Bereichen der Gemeinde immer wieder aktiv. Für youcom  haben sie den Zugang zu den Schülern unserer Umgebung auf völlig neue Weise erschlossen und zugleich unser damals ganz neues ‚SonRiseCafè‘ mit Leben gefüllt und vorangetrieben. Alle Drei haben youcom auch darüber hinaus in vielfältiger Weise bereichert und beschenkt, sich großartig engagiert, wichtige Impulse gesetzt, uns unterstützt und youcom ideenreich weiter mit vorangebracht.
Vielen youcom’lern haben sie zudem eine unerwartete Tiefe im Umgang mit Jesus vermitteln können – durch ihr eigenes Beispiel ebenso wie in vielen persönlichen Gesprächen.
Dieses Jahr überaus segensreicher gemeinsamer Arbeit wird uns alle, bei youcom und in der Gesamtgemeinde, immer mit Janina, Amy und Curt verbunden sein lassen! Danke euch Dreien für alles, was wir gemeinsam mit euch erleben durften. Wir wünschen euch einen großartigen ‚Segen-Regen‘ für eure weitere Zukunft! Liebe Janina, liebe Amy, lieber Curt, ihr habt einen festen Platz in unserem Herzen!

 

Hey youcom, schaut unbedingt den Video-Clip „Wartendes Wesen“ an!
Dort könnt ihr Janina live erleben. Der Clip ist inhaltlich ein schöner Abschiedsgruß von den Dreien (von Janina in wunderbare Worte gefasst). Für unsere eigene, weitere Arbeit bei youcom ist diese Botschaft Ermutigung und Auftrag zugleich !
                                                                    (MR)

 

 

Hier verabschieden sich unsere Drei PAISler noch einmal SELBST von euch:

 

JANINA >  Ich bin dankbar dafür , dass Cochem für mich Zuhause geworden ist und die Menschen hier zu einer Familie. , dass youcom und  die Gesamtgemeinde mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass es mir wirklich  schwer fällt, gehen zu müssen. Es war so besonders, ein Teil von euch zu sein, meine Gaben einsetzen zu können, von euch und durch euch für mein persönliches Leben beschenkt zu werden und ganz viel für meine Zukunft zu lernen. , dass ich den wohl schönsten Zimmerausblick hatte (ich wette, kein FSJler kann das toppen!) und für das Privileg mitten in eurem wunderschönen Gemeindehaus gelebt haben zu dürfen und dadurch immer ganz nah am Geschehen gewesen sein zu können. Was ich gelernt habe… nicht nur für 20 Personen im SonRise-Café zu kochen, wie man für das Kirch-Käffchen eindeckt, Schulstunden hält, Hausaufgabenhilfe gibt, Gottesdienste plant und mitgestaltet, mit den unterschiedlichsten Menschen zusammenarbeitet oder ein Team leitet – ich habe gelernt, dass das Leben eine Reise ist und wir Reiseführer für Andere sein können auf ihrem Weg zu Jesus. Ich habe gelernt, dass das auch genau das ist, was ich später machen möchte und dadurch meinen Berufswunsch gefunden. Wie es jetzt weitergeht … hauptamtlich in der Kirche zu arbeiten, hat mich inspiriert. Aus diesem Grund mache ich eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin und Erzieherin am Marburger Bibel-Seminar.“

 

CURT > Wofür bin ich dankbar? Für ein Jahr mit Herausforderungen, vielen neuen Leuten und einer durch und durch lebendigen Gemeinde. Dafür, dass wir von Anfang an freundlich aufgenommen wurden und in den Gemeinderäumen ein echtes Zuhause finden konnten. Es war gut, sich an verschiedensten Stellen der Gemeinde einzubringen, die eigenen Talente zu fördern und über all dem Menschen im Glauben an Jesus zu stärken. Was habe ich gelernt? Vieles und vielfältiges! Und so manches, womit ich gar nicht gerechnet hätte: Sei es kochen im SonRiseCafe, Einparken mit den großen Gemeindebussen oder, dass Kaffee eine unverzichtbare Nahrungsgrundlage darstellt. Doch auch über mich selbst und für meinen Glauben nehme ich viele Impulse mit: Etwa, wie wichtig ein wertschätzender Umgang mit den Mitmenschen ist oder wie ich meine Gaben für die Gemeinde einsetzen kann.  Wie geht es weiter? Es geht zurück ins schöne Ostdeutschland – genauer nach Schmalkalden in Thüringen. Dort werde ich ab dem Sommer Multimedia Marketing studieren.“

 

AMY > Ich bin dankbar für tolle Gemeinschaft, neue Freundschaften, viel Spaß miteinander, diese unglaublich schöne Gegend und ein geniales Zimmer. für geistliche Tiefe, die wir so oft miteinander hatten, für intensive Zeiten des Lobpreises, gute Impulse und offene Gespräche. für Herausforderungen, auch dafür, manchmal an meine Grenzen gekommen zu sein und dadurch viel über mich herausgefunden zu haben. dafür, dass ich so herzlich und freundlich aufgenommen wurde und ‚Teil der Familie‘ sein darf; dafür, dass ich in Cochem eine ‚zweite Heimat‘ finden durfte! Was ich gelernt habe Ich habe vieles gelernt, über mich selbst, im Umgang mit anderen Menschen und über Gott. Ich habe gelernt selbstständig zu leben, Grenzen zu erweitern und meine Talente einzusetzen. Ich habe ganz neu gelernt, zu teilen und aufeinander einzugehen; was es bedeutet, eine Einheit zu sein und gemeinsam als Team zu arbeiten und füreinander da zu sein. Ich habe gelernt, dass ich auch in neuen und ungewissen Situationen immer auf Gott vertrauen kann. Außerdem habe ich viele praktische Dinge gelernt, wie das Fahren eines Transits in engen Straßen, ohne Panikattacken zu bekommen; die Speisung von 20 hungrigen Schülern; wie man durch ein paar Lampen die Atmosphäre eines Raumes komplett verändern kann oder wie man am besten Unkraut (nein, Wildkräuter!) entfernen kann. Natürlich habe ich noch so vieles mehr gelernt, aber das kann ich hier leider nicht alles aufzählen. Wie es jetzt weitergeht Ich werde wieder zurück nach Köln ziehen und dort ein duales Studium mit integrierter Ausbildung zur Mathematisch-Technischen-Softwareentwicklerin machen. Ja, ein wenig anders als meine Arbeit hier, aber ich werde definitiv auch weiterhin ehrenamtlich in einer Gemeinde mitarbeiten und vieles von dem, was ich in diesem Jahr lernen, dort einbringen und umsetzen durfte. Und eines steht auch fest: Ich bin nicht zum letzten Mal hier gewesen, denn Cochem wird für mich immer ein Stück Zuhause und ihr alle ein Teil meiner Familie sein!“

OBEN
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