„Was gehen mich die Anderen an?“ – C.m.C. 15.11.2014

von / Dienstag, 18 November 2014 / Veröffentlicht inAllgemein
WAS GEHEN MICH DIE ANDEREN AN?
„Was gehen mich die Anderen an?“ Das war die Schlüsselfrage im letzten C.m.C. des Jahres 2014:
Bei der Moderation von Robin und Milita, bei der er ganz versunken und desinteressiert in sein Nintendo-Spiel vertieft blieb, während sie schockiert von den internationalen Katastrophennachrichten berichtete. In fetzigen Liedern der (top-schick angezogenen) C.m.C.-Band, wo es auch um ‚wahre Helden‘ ging. In den Szenen des Drama-Teams über ein TV-Sender-Experiment, das danach fragte, wie hilfsbereit eigentlich die Deutschen sind. Und so zog sich die Frage nach unserer eigenen Verantwortlichkeit für die Menschen in unserem Umfeld durch den gesamten Nachmittag und wurde dann, nach und nach, auch beantwortet.
Circa 100 Konfis kamen am 15.09.2014 ins Apollo-Kino in Cochem und waren mit dabei, als es um Spaß, Musik, Theater und vor allem um Gott ging und das, was ER uns zu der Frage nach ‚den Anderen‘ zu sagen hat.
Von den Moderatoren eingeleitet, begann der C.m.C. mit einer pantomimisch unterstützten Bibel-Lesung der Geschichte von Kain und Abel, in der Kain Gott fragt, ob er denn verantwortlich für seinen Bruder sei.  Nach der Theater-Szene über die Reaktionen von Mitbürgern auf einen Handy-Diebstahl unter Jugendlichen und zum Mitsingen einladenen Songs (Anike als ‚Frontfrau‘ der Band animierte uns ordentlich zum Mitsingen), kam dann die Predigt.
Janina erzählte von ihrer eigenen Schulzeit und wie sie sich damals manchmal gefragt hat, warum sie denn bei erkennbaren Problemen Anderer überhaupt eingreifen solle („Geht mich das überhaupt was an?“). Sie nahm uns bei der Beantwortung dieser Frage für sich in ihrem Leben auch weiter mit und sprach darüber, wie Gott uns als Gemeinschaft mit einem Körper vergleicht: wir ergänzen uns gegenseitig, sind erst gemeinsam komplett und voll handlungsfähig! Janina erzählte, wie sie sich dafür entschied, den ‚ersten Schritt‘ zu tun und sich dafür zu entscheiden, ‚einen Unterschied‘ für andere Menschen zu machen und anzufangen, die Augen stärker für andere Menschen offen zu halten. Denn:
> „Nichts tun, ist manchmal genauso schlimm, wie etwas Böses tun!“
> „Ignorieren ist manchmal genauso schlimm, wie selbst zu verletzen!“
> „Wegschauen ist genauso schlimm wie mitmachen!“
Janina berichtete uns von einer Situation, bei der sie einer wildfremden Frau auf der Straße durch ein paar schlichte Worte der Ermutigung ein bisschen Hoffnung schenken konnte. „Aber ihr alle könnt einen Unterschied für die Menschen machen! Es müssen nicht immer große Aktionen sein. Aber ihr habt Stärken, mit denen ihr anderen helfen könnt! Wir brauchen einander!“
Die Frage nach „Was gehen mich die Anderen an?“ wurde damit klar beantwortet: „Ja, weil DU Gott auch etwas angehst.“
Wie Hilfe von Anderen aussehen, wie lebenswichtig sie sein kann, wurde dann im Kino-Film „To save a life“ gezeigt, in dem es um Jack geht, der scheinbar das „perfekte“ Leben führt. Er hat eine attraktive, beliebte Freundin, ist der Basketballstar und Partykönig der Schule und bekommt immer Top-Noten. Als sein ehemalig bester Freund, der ihm als Kind das Leben gerettet hatte und sich dabei eine Behinderung zuzog, vor Jacks Augen in der Schule Selbstmord begeht, fängt Jack an nachzudenken – und umzudenken! Er hat Schuldgefühle, fragt sich, ob er etwas dagegen hätte tun können. Er beginnt, sich auf die Suche nach Gott zu machen und trotz einer Menge eigener Probleme seine Augen stärker für die Menschen in seinem Umfeld zu öffenen. Am Ende gründet er einen christliche Schulgruppe, zu dem irgendwann dann auch ein davor stark Suizid-gefährdeter Außenseiter gehört, dem er damit das Leben rettet.
Auch im Film wurde deutlich: Ja, wir können einen Unterschied machen für die Menschen in unserem Umfeld, wenn wir aufmerksam und achtsam sind: „Der erste Schritt dabei ist immer, einander zu sehen!“
Der gesamte C.m.C. forderte uns auf, mit anderen Augen durchs Leben zu gehen und an einigen Stellen vielleicht auch mal eine Lupe zu benutzen, um genauer hinschauen zu können!
Wir können einen Unterschied machen! Definitiv.
Wir haben es in der Hand.
Heute! Jetzt!
(Janina Dück)
OBEN
n/a