Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat – GenialSozial

von / Sonntag, 16 Oktober 2016 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

Am Dienstag dem 11. Oktober 2016 begann im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Cochem die wir uns ehrenamtlich in der Region und hörten geistliche Impulse, die unter dem Motto „Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat“ (1. Joh 4,19) standen. Den offiziellen Abschluss bildete der „WonWay“ Jugendgottesdienst am Samstagabend.

In der Woche stand neben den sozialen Aktionen auch die Gemeinschaft untereinander und um Jesus im Mittelpunkt. Die erfüllte Atmosphäre war nicht nur während der verschiedenen Arbeiten oder während Gesprächen miteinander bemerkbar, sondern wurde selbst beim Abspülen nach dem Essen oder dem Aufräumen am Ende der Woche deutlich. Nach dem Frühstück wählten wir die Einsatzbereiche für den Tag aus. Neben dem neuen Anstrich vieler Wände verschiedener öffentlicher Gebäude standen Besuche im Seniorenheim, Hilfe bei verschiedenen diakonischen Einrichtungen und Ermutigungsaktionen auf dem Tagesplan. Nach dem Morgenimpuls starteten die Aktionen meist gegen elf Uhr. Beispielsweise wurde drei Tage lang der Römerturm in Kaisersesch renoviert, die Fenster wurden gereinigt, Graffitis entfernt und die Außenseite des Turms wurde mit neuer Farbe angestrichen. Hierbei bemerkte jeder schnell, dass Arbeit sogar Spaß machen kann. Während unseren Einsätzen wurden wir durch leckere Stärkungen der Menschen, die wir unterstützt haben, beschenkt und ermutigt. Ermutigung gab es auch, wenn man abends nach einem langen Tag, zurück ins Gemeindehaus kam, freudig begrüßt und das Abendessen bereits liebevoll zubereitet wurde. Abends gab es neben der Tagesreflektion auch gemeinsame Lobpreiszeiten, in denen wir Gott begegnen konnten.

Nach einer Woche in der man viel gearbeitet hat, stellt sich die Frage: Was hat die Anstrengung der Region und mir persönlich gebracht? Ein Leiter nimmt für sich mit, dass man Großes bewegen kann, wenn viele Hände mit Freude und Elan und im Geiste Jesu gemeinsam anpacken. Ein Teilnehmer sagte dazu: „Dass ich zu selten soziale Aktionen mache, dass es mir aber eigentlich ziemlich viel wiedergibt und, dass ich mindestens genauso viel für mich profitiere, wenn ich anderen helfe.“ Wir haben in dieser Woche nicht nur gelernt, dass Mandelblüte auf der Wand nicht gut aussieht, sondern auch, dass man durch kleine Taten große Freude bei anderen Menschen auslöst und, dass man überall Kontakt mit Gott haben kann.

 

 

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