WonWay 14.02.15, Fast wie Weihnachten – reich beschenkt!

von / Montag, 16 Februar 2015 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

Fast wie Weihnachten – reich beschenkt!
Samstag, Karnevalswochenende – und trotzdem Wonway! Die Konkurrenz des Karnevals hat uns ebenso wenig geschreckt wie die zahlreichen Besucher – eine schöne Erfahrung! Die Band, auch diesmal nicht ganz vollständig, ging ab wie eine Rakete und nahm uns mit in Anbetung und Lobpreis. Durch den Gottesdienst führte Käthe. Wie bitte? Warum das denn? Weil dies ein ‚historischer‘ WonWay war – der erste überhaupt ohne unseren Jugendpastor Maik Sommer, der sich gerade in der Reha seinem Rücken widmen muss. Hey Maik, auch wenn Du uns per Skype gestern ‚besucht‘ hast: Du hast uns gefehlt! Aber Du kannst mega-stolz darauf sein, was für ein Superteam Du aufgebaut und geprägt hast, das ohne Leistungseinbruch eben auch mal ohne Dich auskommen kann (dies gilt genauso für‘s C.m.C.-Team)!
Na, und den Rest hat Käthe gerockt!

Worum ging es dieses Mal inhaltlich?

Nachdem wir im Rahmen der Predigtreihe zur Trinität schon beim letzten WonWay einige FRÜCHTE DES HEILIGEN GEISTES näher kennengelernt haben (Liebe, Friede, Treue, Geduld), ging es jetzt intensiver um die Früchte FREUDE, FREUNDLICHKEIT, GÜTE, SELBSTBEHERRSCHUNG UND SANFTMUT.

Der Heilige Geist ist zwar nicht der Weihnachtsmann, aber er beschenkt uns überreichlich –  wenn wir es denn schaffen, uns auf ihn einzulassen.
Er kann unser Leben verändern – wenn wir das zulassen können.
Er hilft uns ganz konkret – wenn wir denn daran fest glauben.

LUCIE teilte mit uns ihre Erfahrungen zur FREUDE. Sie erzählte von grundlegenden Veränderungen und Brüchen in ihrem Leben in 2014 (Menschen, Wohnung, Arbeitsstelle). Erst als sie merkte, wie sehr sie Gott in dieser Zeit vernachlässigt hatte und konkret etwas dafür unternahm, ihm wieder näher zu kommen, kam die Freude zurück in ihr Leben. Damit machte sie vergleichbare Erfahrungen wie David: „Du zeigst mir den Weg, der zum Leben hinführt. Und wo du bist, hört die Freude nie auf. Aus deiner Hand kommt ewiges Glück.“ (Die Bibel, Altes Testament, Psalm 16, V. 11)

JANINA & CURT hielten uns mit einer eindrücklichen Theater-Szene fröhlich, lebensnah und tiefgründig vor Augen, wie schwer ist es ist, FREUNDLICHKEIT zu leben, besonders Menschen gegenüber, die wir nicht mögen, die im Alltag unfreundlich zu uns sind oder die uns einfach nur nerven. Wir konnten lernen: Das ist vor allem Übungssache, und: „Jesus geht mit!“ – da können wir total sicher sein, und das fühlt sich richtig gut an – für uns und für die, denen wir begegnen. Er begleitet uns bei diesem oft mühseligen Prozess und unterstützt uns auch nach Rückschlägen weiter spürbar.

RUDI trug uns in einer coolen Präsentation vor, was GÜTE für ihn ist und welche Erfahrungen er damit bisher gemacht hat. Güte ist eine Herausforderung. Es ist oft nicht leicht, anderen Menschen gegenüber gütig zu sein, d.h. sie mit Ernst-Nehmen, Respekt und Wertschätzung selbstlos zu beschenken, egal, wie sie uns gegenübertreten. Aber jeder Mensch ist wertvoll für Gott und sollte das auch für uns sein!
Hier müssen wir uns selbst prüfen und Gott um Hilfe bitten: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! Prüf mich und erkenne meine Gedanken! Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, und leite mich auf dem ewigen Weg! (Die Bibel, Altes Testament, Psalm 139, V. 23 – übrigens ist das Rudis Konfirmations-Spruch!).
Rudis Rat – für sich und uns: Schon im Kleinen anfangen, einfach Interesse für mein Gegenüber zeigen, z.B. indem ich ihm / ihr direkt in die Augen schaue, ihm / ihr die Hand gebe, mit ihm / ihr ins Gespräch komme, vor allem da, wo andere das nicht tun und auch da, wo mir das schwer fällt. 

KÄTHE sprach zu uns über SELBSTBEHERRSCHUNG. Hier geht es klar um mehr als um Kontrolle. Hier stellt sich vor allem die Frage: „Von wem (oder was) lasse ich mich eigentlich beherrschen?“ Dies führt mich zu einem Kampf, den ich immer wieder neu mit mir selbst ausfechten muss. Der Heilige Geist kann mich dabei unterstützen und bei meinen Entscheidungen leiten. Für Käthe ist wichtig, dass wir uns vermeintliche ‚Werte‘, die uns z.B. das Fernsehen, die Werbung oder manchmal auch andere Menschen einreden wollen, bewusster machen, dass wir diese in Frage stellen und ihnen widerstehen. Eine gute und bewährte Orientierung gibt, wenn ich mich in meinem Leben von den weisen Vorgaben von Jesus ‚beherrschen‘lasse, so wie sie im Neuen Testament der Bibel nachzulesen sind. Schaut mal wieder rein!

JULIA ließ uns schließlich teilhaben an ihrer Vorstellung von SANFTMUT und Bescheidenheit.
Sie findet Anregungen zur Sanftheit in der Natur, besonders dann, wenn es ihr selbst aufgrund ihrer Lebensumstände gerade schwerfällt, selbst sanft zu sein. Ihr Beispiel sind die Krokusse und wie die es im Frühjahr schaffen, sich durch die harte Erde hindurch zur Entfaltung zu bringen – ganz sanft. Wir Menschen können Sanftmut in unserem Leben vor allem aus Gottes Liebe heraus realisieren. BESCHEIDENHEIT ist für Julia der Weg zur Einfachheit und zur Genügsamkeit, letztlich das Bemühen um ein nachhaltiges Leben: Nicht das neueste Handy, wenn das alte es noch tut! Nicht das schicke Top oder coole T-Shirt kaufen, wenn noch acht andere weiter gut tragbar im Schrank hängen!
Gerade die anstehende Fastenzeit ist hier eine großartige Chance für uns: Verzicht als Geschenk an mich selbst und als Bereicherung für mein Leben. Weniger ist mehr!

Als Fazit stellte Käthe noch einmal heraus: Die entscheidende VORAUSSETZUNG, um in den Genuss der FRÜCHTE des HEILIGEN GEISTES zu kommen, ist die BEZIEHUNG ZU JESUS. Daran sollte jeder für sich arbeiten; und dabei kann ich mich durchaus von anderen Menschen unterstützen lassen. youcom ist dafür ein gute Umgebung!         

M.R.

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