WonWay 18.10.2014 „Der Kampf um die Früchte des Heiligen Geistes“

von / Freitag, 24 Oktober 2014 / Veröffentlicht inAllgemein

Und weiter geht’s mit der Trinität: DER KAMPF UM DIE FRÜCHTE DES HEILIGEN GEISTES

Auch der  Wonway am 18. Oktober stand unter dem Oberthema des Dreieinen Gottes (Trinität). Ein weiteres Mal ging es um das schwierige Thema des Heiligen Geistes und seine Bedeutung für unser Leben.
Zu Beginn trug die Band einige Lieder vor, die behandelten, dass Gott gerade in den Zeiten da ist, in denen wir straucheln und ihn am meisten brauchen. Als Kinder Gottes sind wir stärker als jede Schwierigkeit, die das Leben für uns bereithält. „Mein Freudeschenker, mein Heimatgeber“, das will Gott für uns sein. Es ist vollkommen ok, ganz unten zu sein, niemand hat je versprochen das Leben sei einfach. Gott aber hat zugesagt, dass er, wenn wir ihn suchen, bei uns sein wird, durch welche Lebenssituation wir auch immer gerade gehen mögen.

Von MENSCHEN IN SCHWIERIGEN LEBENSSITUATIONEN erzählte uns Sandra und berichtete über ihre interessante Zeit in der „Los Angeles Mission“. In Los Angeles leben über 10.000 Menschen auf der Straße, viele davon haben Suchtprobleme oder ihren Job verloren. Die Los Angeles Mission kümmert sich um diese Problemfälle, besonders im Stadtteil Skid Row. Bedürftige Menschen bekommen dort Essen, haben auch die Möglichkeit,  eine Psychotherapie zu machen und werden auch sonst unterstützt, wieder zurück ins Leben zu finden. Sandra hat dort vier Wochen als Freiwillige gearbeitet. Besonders beeindruckt hat sie die großen Wertschätzung, die ihre Arbeit dort erfahren hat, obwohl sie „nur“ eine von vielen Freiwilligen war und auch viel ‚Kleinkram‘ machen musste. Sie erzählte uns vom Gottvertrauen vieler Menschen dort, die trotz ihrer sehr schlimmen Lage daran glauben, dass Gott sie hört und bei ihnen ist zu jeder Zeit – daran können wir uns ein Beispiel nehmen: Christ zu sein heißt nicht, nie zu fallen, sondern zu wissen, dass  da jemand ist, der uns wieder aufhilft!

Maik predigte über DIE FRÜCHE DES HEILIGEN GEISTES (Gal. 5, 19-21) und die beiden Seiten die jeder Mensch in sich hat, die guten wie die schlechten. Er machte uns anhand von Folien klar: niemand ist nur schlecht oder nur gut, nicht nur selbstsüchtig oder nur uneigennützig. Und Maik forderte uns auf, uns selbst mal die Frage zu stellen, wie wir eigentlich leben wollen! Den Heiligen Geist  können wir in seinen Auswirkungen eigentlich jeden Tag erleben, indem wir in den Spiegel sehen. Wir haben seine Früchte in uns selbst: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Selbstbeherrschung. Was wir aber auch sehen müssen, sind unsere dunklen Seiten. Maik verdeutlichte zuerst mit Isi und Rudi, wie diese Seiten in uns miteinander kämpfen, dann dadurch, dass er ganz viele von uns mit großen Schildern in der Hand nach vorne holte, erst die schlechten Eigenschaften, dann die guten. So wurden wir quasi Zeugen des Kampfes, den diese beiden Seiten in uns austragen. Denn genauso wie die Welt nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht, sind wir es auch nicht. Wir haben sowohl gute als auch schlechte Seiten in uns. Die Frage ist nur welche davon wir gewinnen lassen!

VORWÄRTS MIT ZUSÄTZLICHER POWER: Wenn wir Gott teilhaben lassen an unserem Leben, heißt das, dass wir jemanden haben, der jeden Kampf mit uns gemeinsam austrägt – bis zum Ende dieses Lebens. Gott in sein Herz zu lassen, heißt nicht, dass auf einmal alles wie durch Zauberhand gut wird und wir nie wieder Probleme haben werden. Es heißt aber, dass er uns  zusätzliche Kraft gibt, uns, wie bei einem Mountain-Bike mit zusätzlichem Elektro-Motor, über jeden Berg hinweg hilft. Ohne geht’s auch, aber mit geht’s besser. Maik erzählte uns als Beispiel, wie er sich mit seinem einfachen Bike an seinem Hausberg immer sehr abmühte und sich dann wunderte, wie seine Nachbarin mit ihrem Bike erkennbar müheloser hochkam – bis er mitbekam, das sie ‚elektrische Unterstützung‘ hatte. Egal, wie sehr wir uns dabei abstrampeln müssen: Gott hilft uns mit seinem Geist, und seine Liebe wird siegen. Es gibt nichts in dieser Welt, das ihn davon abhält, uns zu lieben und bei uns zu sein. In Gott finden wir denjenigen, der jeden Kampf mit uns austrägt und der uns die Gewissheit gibt zu siegen. Er kann die zusätzliche ‚Elektro-Power‘ sein. Gott hat uns nicht so weit gebracht, um uns jetzt einfach fallen zu lassen!

„In oceans deep, my faith will stand“ (Im tiefsten Ozean wird mein Glaube bestehen), sang die Band. Wir haben immer wieder Angst vor dem  großen Unbekannten, dem tiefen Ozean, weil wir nicht wissen, was dort auf uns wartet und was Gott für einen Plan für uns hat, aber wir sollten gegen diese Angst ankämpfen und ihn Teil unseres Lebens werden lassen. Wir können zu jeder Zeit darauf vertrauen, dass Gott uns durch alles hindurch hilft und einen Plan für uns hat. „Trust without borders“-Vertrauen ohne Grenzen können wir haben. Das ist ganz bestimmt nicht immer einfach, aber am Ende werden wir sehen, dass sogar das Schlimmste noch zu unserem Besten geraten kann.
(Marie Theres Tapken)

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