WonWay 20.12.2014, Stille – ‚Eintunen auf Gott‘

von / Freitag, 26 Dezember 2014 / Veröffentlicht inAllgemein
Stille – ‚Eintunen auf Gott‘!
WonWay am 20.12.14 :Am Samstag, dem 20. Dezember 2014, fand im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Cochem unser WonWay-Jugendgottesdienst statt. Wie in den letzten WonWays war auch dieses Mal der Hintergrund der Predigt der Heilige Geist – weiterhin kein einfaches Thema!
Predigerin Katharina ‚Katha‘ Bous erzählte uns im gut gefüllten Saal dieses Mal vor allem davon, wie wir einen Weg zum Heiligen Geist finden können, der ja für viele von uns doch noch ein eherunbeschriebenes Blatt ist. In den letzten Predigten ging es um seine Kraft und die positive Wirkung auf unser Leben – aber wie schaffe ich das, ihm näher zu kommen, ihn mir näher kommen zu lassen?
Es ist ziemlich schwer, sich einmal nur und allein auf Gott zu konzentrieren. Der Lärm des Alltags wie Sorgen, Schule oder Beruf stören uns beim Ausrichten auf Gott. Wie bei einem Kofferradio muss man erst einmal einen Sender finden und sich ‚eintunen‘, um überhaupt Musik hören zu können. Um auf die ‚Frequenz des Heiligen Geistes‘ zu kommen, muss ich mich also eintunen! Und das geht bei Stille am besten, weil ich nur so vieles andere, was dabei stört, ausblenden kann.
Nach diesem ersten Schritt kommt das Warten. Das Warten auf den Heiligen Geist. Das hat Katha mit uns fünf Minuten lang praktisch ausprobiert – war gar nicht so einfach für viele von uns! Aber wichtig, denn unsere Stille ist quasi eine Einladung an Gott: Ich bin bereit. Begegne mir!
Und wenn wir uns eingetunt haben und warten, kann dieser nächste Schritt kommen. Das Begegnen. Und diese Begegnung kann dann sehr unterschiedlich ausfallen, unter Umständen bei jedem von uns anders. Sie kann eindrücklich und klar sein, aber auch eher unterschwellig und indirekt. Wir müssen es nur zulassen – Gott als ‚Gott der leisen Töne‘ erkennen.
Und vielleicht spüren wir dann ganz individuell, dass wir dann gar nicht mehr anders können, als ihn zu loben. Auch in dem wir ruhig werden, Stille zulassen und aushalten, loben wir Gott. Und dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich ernsthaft auf den Heiligen Geist einlasse und er die Möglichkeit hat, mich zu verändern!
Wichtig ist aber: Stille ist EIN Weg, sich auf Gott einzutunen, aber sicher nicht der einzige und für jeden geeignet.
Nach dem Gottesdienst gab es wie immer noch die Gelegenheit, etwas zu Essen und die Chance, miteinander zu reden und gemeinsam einfach eine schöne Zeit zu haben.

Janek Tiemann

OBEN
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