WonWay 27.06.2015 – Schlauchbootfahrt im WonWay?

von / Montag, 29 Juni 2015 / Veröffentlicht inAllgemein, youcom Veranstaltung

Schlauchbootfahrt im WonWay ?
Glauben in drei Schritten !

Sa. 27.06.15 – im Gemeindehaus ca. 90 überwiegend junge Leute. Es ist heiß. Der wohl wärmste WonWay des Jahres, und der erste nach dem ‚BigWonWay‘ im Kapuzinerkloster, wohl auch ein besonderer WonWay: ein aufgepumptes Schlauchboot im Mittelpunkt!  Aber wie predigt man mit einem Schlauchboot? Es ging nämlich um Glauben. Da stellten sich jede Menge Fragen: Was ist Glaube? Hat nicht jeder einen unterschiedlichen Glauben? Und wie glaubt man überhaupt? Und: was hat ein Schlauchboot damit zu tun? Die ersten Songs gaben einen ersten Hinweis, z.B. die „Voice of Truth“ zu hören (so ein Songtitel), wenn wir in schweren Seegang und hohe Wellen in unserem Leben geraten.

Maik unterteilte für uns ‚Glauben‘ in drei mögliche Schritte und machte das am Beispiel der Jünger fest, als die sich in einem Sturm auf einem Boot befanden und ziemlich Panik schoben. Die konnten dann erst gar nicht glauben, dass das Jesus ist, der da über das Wasser zu ihnen kam; und dann noch Petrus, der sich traute, Jesus über das Wasser entgegenzugehen. Lest die Story mal nach (NT, Matthäus 14, 22-33). Janina und die Jungs von der Band veranschaulichten diese Story aus der Bibel mit einem krassen Anspiel zur Lesung, Janina mit dem Original-Bibeltext, die Jungs so, wie wir heute reden würden in so einer Stress-Situation. Der Kern von Maiks Botschaft:
Zunächst sollte man sich als Schritt 1 überhaupt erst einmal in das Boot wagen und Jesus nachfolgen. Um zu gucken, ob es sich lohnt, muss man etwas selber ausprobieren! Wenn dieser Schritt gemacht ist, steht man schon auf einem guten Fundament, mit dem man sein Leben schon ganz gut gestalten kann, auf dem man aber noch mehr aufbauen kann.
Schritt 2 im Glauben ist die Entscheidung, raus aufs Meer zu gehen, wie es Petrus tat, und damit ist oft ein Wagnis verbunden. Es können Zweifel aufkommen und man ist wahrscheinlich unsicher, aber vielleicht spürt man, dass es an der Zeit ist einen Schritt zu gehen, ob dies beruflich, finanziell oder auch privat ist. Aber ohne etwas zu riskieren, macht man niemals große Schritte nach vorne.
Schritt 3 ist dann der Umgang mit Zweifeln, die immer irgendwie aufkommen. Als Petrus auf den Wellen stand, zweifelte der nämlich plötzlich auch an seinen und damit auch Jesus‘ Fähigkeiten! Doch er versuchte nicht etwa zurück ins Boot zu schwimmen oder und beschuldigte auch nicht Jesus, sondern bat ihn, als den, der Petrus eigentlich erst in diese Lage gebracht hatte, um Hilfe. Er gab nicht auf, als es mal schwierig und ungemütlich wurde, er wandte sich an Jesus. Und dann half dieser ihm auch wieder auf und zurück ins Boot.

Komm‘ erst mal rein ins Boot. Und dann wage auch mal was jenseits der sicheren Bordkante. Jesus hilft dir – du musst es nur ‚riskieren‘!
Dieses Feeling auszuloten konnten einige Gottesdienstbesucher später beim ‚Trust-Fall‘ an der Station bei den BoysOnly-Jungs ausprobieren – Vertrauen haben, sich fallen lassen, zuverlässig aufgefangen werden: Ein echt gutes Gefühl!
Janek Tiemann

 

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